Projektentstehung
Zu Beginn des Hauptstudiumsabschnitts 3 haben wir das 3D-Drucken und das MakerLab für uns entdeckt. Als die M10-Teilleistung vorgestellt wurde, begannen wir mit dem Brainstorming und sammelten verschiedene Projektideen.
Ein Webgame schlossen wir früh aus. Stattdessen wollten wir eine Webanwendung oder ein Dashboard entwickeln, etwas halbwegs Nützliches oder Lustiges. Bei der Recherche nach geeigneten Ideen stießen wir zufällig über MakerWorld auf einen Flaschenöffner, der damit beworben wurde, Flaschen mit bis zu 110 dB öffnen zu können.
Unser erster Gedanke war: „Den brauchen wir.“ Nach einigen Fehldrucken, vielen Anpassungen und etwas Verzweiflung hielten wir schließlich den Extremely Loud Bottle Opener™ in den Händen. Das Ergebnis überzeugte uns sofort: Der Flaschenöffner war tatsächlich sehr laut. Aber auch schon wieder kaputt.
Daraus entstand die naheliegende Idee: „Das sollten wir messen.“ So wurde aus einem 3D-Druck-Projekt schließlich unsere M10-Teilleistung: Plopp-Meter.
Projektziel
Zunächst hatten wir darüber diskutiert, wie das fertige Produkt aussehen könnte. Wir einigten uns darauf, dass das fertige Produkt die Lautstärke über ein Mikrofon interpretieren soll und schlussendlich einen Wert ausgeben soll, der sich an den bekannten Dezibelwerten orientiert.
Später kam noch die Idee hinzu, dass es auch als Partyspiel genutzt werden könnte.
Hierfür wäre es aber nötig, die Messungen dauerhaft zu speichern. Um den Aufwand des
Backends möglichst gering zu halten, entschieden wir uns für json-server. Der
json-server ist eine simple Datenbank, die jedoch eine vollständige
REST-API bietet. So konnten wir für "Persistenz" sorgen.
So wurde das Projekt nach und nach größer. Wir entschlossen uns ein Leaderboard einzubinden, sowie einige wenige GIFs zu erstellen, die als Tutorial herhalten sollten.
Wir haben Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit und einfache Bedienung in den
Vordergrund gerückt. Das Projekt nutzt an vielen Stellen aria-Attribute,
unterstützt einen Hell-/Dunkelmodus und nutzt sessionStorage bzw.
localStorage. Sollte keine Verbindung zur Datenbank bestehen (offline),
dann reagiert die Anwendung entsprechend darauf und gibt dem Nutzer einen Hinweis.
Hinweis
Uns ist bewusst, dass diese Messmethode keine zuverlässige Möglichkeit darstellt, Dezibelwerte exakt oder zuverlässig zu bestimmen.
Durch viele Tests konnten wir jedoch feststellen, dass die gemessenen Werte innerhalb der Anwendung vergleichbar und in sich konsistent sind. Für den vorgesehenen Zweck reicht diese Genauigkeit aus.
Aus unserer Sicht eignet sich unsere Anwendung daher vor allem als kleines Spaßprojekt, um sich mit Freunden zu messen oder es bei Gelegenheit im nächsten Barcamp auszuprobieren.